Glasmalerei

O.T. (R-J)
O.T. (J-R)
O.T. (23.06.06)
O.T. (Schlange, Frettchen, Selbst)
Zwergtaucher
Zwergtaucher
O.T.
O.T.
O.T.
O.T.
O.T.
O.T. (12.06.06)
O.T.
O.T.
O.T.
O.T.
O.T.
O.T. (19.12.06)
O.T. ( 23.06.06)
O.T. (30.05.06)
O.T.
O.T.
O.T. (Radiologische Aufnahme)

Ende der neunziger Jahre begann Bernd Fischer sich dafür zu interessieren, seine in der Tafelmalerei entwickelten Bilder im Medium der Glasmalerei zu realisieren. Sein damals vorherrschendes Bildmotiv war dafür ideal geeignet. Er arbeitete seit mehreren Jahren mit radiologischen Aufnahmen, Durchsichtsvorlagen, die für unsere Augen unsichtbare Gegebenheiten sichtbar werden lassen. Gleichzeitig begann ihn zunehmend die historische Glasmalerei zu faszinieren. Die farbigen Fenster in alten Kirchen, deren "handwerklich unaufwändige" Verwandlung von Farblosem in Farbiges, der große Einklang mit dem Naturlicht und die farbige Lebendigkeit, welche durch die sich immer verändernden Lichtverhältnisse hervorgerufen wird, sind ihm Vorbild. Bei seinen ersten Glasmalereien verwendete er die ihm vertrauten Farben und Acrylglas. Es folgten Arbeiten mit keramischen Farben auf Float- und Antikglas, dessen Farbintensität einen starken Reiz auf ihn ausübten.

Bei den meisten Arbeiten hat sich Bernd Fischer für Floatglas entschieden. Die durch das klarsichtige Glas gegebenen differenzierteren Möglichkeiten Farben zu setzen, die Möglichkeit größere Formate zu nutzen und die Möglichkeiten welche die Weiterverarbeitung der bearbeiteten Scheiben bietet nimmt er als eine Chance wahr. Es gelingt ihm mit Floatglas, sein Interesse an Bilderzeugungen mit Motiven und Methoden unserer Zeit im Medium der Glasmalerei zu realisieren. Er konnte so seine Arbeitsweise beibehalten, industrielle und manuelle Methoden in einem Werkprozess anzuwenden.

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