Rasterweiten und fotografierte Motive

2008 - 2010

2005 - 2008

Seit 2003 besitzt Bernd Fischer einen Computer und eine Digitale Camera. Seine Erfahrung mit beidem führte zu einer nachhaltigen Änderung seiner Einstellung zur heutigen Aufgabe von Malerei und Fotografie.
Die zur Ausführung seiner ersten großformatigen Glasmalerei (2004) notwendige Nutzung hoch entwickelter, technischer und industrieller Produktionsmöglichkeiten hinterließen ebenfalls ihre Spuren in seinem Werk.
Bernd Fischer begann in seiner Malerei die Rasterweiten verstärkt zu thematisieren, verwendete fotografisch aufgenommene Motive und wählte intime Bildformate. Landschaftsbilder und Aktmotive erschienen ihm wieder mögliche Bildmotive innerhalb seiner Arbeit.

Radiologische Motive ab 1990

1990 traten die ersten radiologischen Motive in Bernd Fischers Bildwelt. Sie sollten über 12 Jahre sein Werk nachhaltig prägen. Bernd Fischer erklärt sein Interesse an den Strahlenaufnahmen durch ihre differenzierte Wiedergabemöglichkeit von Wirklichkeitsebenen, die für unser Auge so niemals gesehen werden könnten. Dass diese Wirklichkeit in uns selbst ist, das sie individuelle, allgemein menschliche und zeitlos existentielle Gegebenheiten fasst, erhöht den Reiz den diese Abbildungen auf den Künstler ausüben.
Bernd Fischer bringt die vergrößerten und gerasterten Röntgenbilder in den verschiedensten Farben mit der Siebdrucktechnik auf den Bildträger. Die gedruckten Aufnahmen durchdringen sich in seiner Malerei mit anderen Farb- und Motivebenen, es erwächst ein farbiger Organismus indem durchscheinende, verdeckte und verdeckende Ebenen interagieren.

Eine Ebene Höher