Glasfries für den Konferenzraum in der Hauptstelle der Kreissparkasse München Starnberg

Aufgabenstellung

Der für den Glasfries vorgesehene Raum nimmt innerhalb des Gebäudes eine architektonisch hervorgehobene Aufgabe wahr.
Der betreffende Konferenzraum ist von Säulen getragen, wie frei schwebend, über dem Erdgeschoss in die siebte Etage eingehängt und kann nur über eine Brücke betreten werden. Die Decke des ca. 8,5 m x 8,5 m großen Raumes wird gebildet von einem Ganzglastonnengewölbe, welches sich auch über den Sitzungssaal hinaus, über die gesamte Architektur erstreckt.
Der Entwurf des Glasfrieses musste inhaltlich und gestalterisch der Funktion und den architektonischen Besonderheiten des vorgesehnen Raumes entsprechen.

Künstlerische Lösung

Der von Bernd Fischer gestaltete, umlaufende 0,6 m hohe und insgesamt etwa 35 m lange Glasfries bildet eine optische Brücke zwischen den durch das Ganzglastonnengewölbe sichtbaren Himmel und den begrenzenden Wänden des Konfrerenzraumes.
Die Glasmalerei gibt vier Aufnahmen jeweils einer Kopfansichtsseite wieder. Bernd Fischer hat jeder Wand eine Kopfansicht zugeordnet, so, dass die Breite der Motive der Breite der jeweiligen Wände entspricht. Auf diese Weise korrespondiert der architektonische Raum mit dem menschlichen Körper, er wird zum Raum des Kopfes. Die Motive sind in mehrere Farbbereiche aufgeteilt, die wie eine Melodie über die gesamte Wandabwicklung spielen. Es bildet sich eine organische, umlaufende Kontinuität des gesamten Glasfrieses.

Glasfries München-7
Glasfries Muenchen-5
Glasfries Muenchen-6
Glasfries Muenchen-4
Glasfries Muenchen-2
Glasfries Muenchen-3
Glasfries Muenchen-8

Ausführung

Die verwendeten keramischen Farben sind bei etwa 630 Grad Brenntemperatur untrennbar mit dem Weißglas verschmolzen. Die Farben, zum Teil edelmetallhaltig, sind höchst lichtecht und beständig.

Projektlaufzeit: 02.-12.2008
Ausführung: » Glasmalerei Peters
Architektur: » npn-perseus

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