Skulptur zum ersten Innovationspreis der Welt

Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft

Fortlaufend gravierte Trägerplatte aus gebürstetem Aluminium
mit aufgesetzten, fein geschliffenen Stahlelementen
H 55 x B 70 x T 4,3 cm
Wirtschaftsclub Rhein-Main

Aufgabenstellung

1979 lobte der Wirtschaftsclub Rhein-Main an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main – in einem hochschulinternen Wettbewerb die Schaffung einer Plastik/Skulptur aus. Mit diesem Werk sollten künftig deutsche Firmen ausgezeichnet werden, die ein hervorragendes, innovatives Produkt bzw. eine geistige Innovation entwickelt und auf den Markt eingeführt haben. Bernd Fischers Arbeit wurde von einer Professoren-Jury ausgewählt.

Künstlerische Lösung

Vor einer Aluminiumtafel ist ein Objekt, das mit Stahl ausgeführt worden ist, montiert. In der Rückplatte sind der Name der Auszeichnung und alle damit ausgezeichneten Unternehmen eingraviert. Das Kunstwerk ist zur Aufhängung an der Wand bestimmt.

Bei dem für den Innovationspreis verwendeten Objekt ist die Dynamik von großer Wichtigkeit. Eine Dynamik, die einerseits in den umgebenden, unbekannten Raum strebt, gleichzeitig aber auch innerhalb des Objektes wirksam ist. – Ebenso wie eine Innovation, eine Erneuerung aus dem Sichtbaren, dem Bekannten heraus entwickelt ist und gleichsam über dieses hinaus unbekannte Möglichkeiten eröffnet. Innovation verstanden als eine Dynamik, die über das Bekannte hinaus in neue, zukünftige Räume gerichtet ist.

Die in die Trägertafel fortlaufend gravierten Preisträger bilden eine jährlich wachsende Dokumentation ausgezeichneter, innovativer Leistungen. So lange, bis die Tafel keinen Platz für weitere Gravuren bietet. In diesem Moment ist das Werk vollendet und zu einem historischen Zeugnis herausragender innovativer Leistungen der Deutschen Wirtschaft um die Jahrtausendwende geworden.

Zur Namensgebung der Auszeichnung durch den Wirtschaftsclub Rhein-Main:
Innovationspreis der deutschen Wirtschaft
Erster Innovationspreis der Welt®

1979 entstand der deutschlandweit ausgeschriebene Wettbewerb nach einer Idee von Dr. Ernst Gloede, Präsident des Wirtschaftsclubs Rhein-Main e.V.. 1983 wurde der ursprüngliche Titel „Frankfurter Innovationspreis“ umbenannt in „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft“. 2001 wurde dieser Preis beim Deutschen Patent- und Markenamt für den Wirtschaftsclub Rhein-Main e.V. als Markeninhaber eingetragen als „Erster Innovationspreis der Welt®“. 2006 wurde in Alicante der europäische Markenschutz erteilt für die Bezeichnungen „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft – Erster Innovationspreis der Welt®“ und „Innovationpreis der deutschen Wirtschaft – The World´s First Innovation Award®“.

28. Verleihung in der Alten Oper, Frankfurt am Main, 2008, Eröffnungsansprache vom Präsidenten des Wirtschaftsclubs Rhein-Main und Initiator der Auszeichnung28. Verleihung in der Alten Oper, Frankfurt am Main, 2008, Eröffnungsansprache vom Präsidenten des Wirtschaftsclubs Rhein-Main und Initiator der Auszeichnung

» Informationen zum Innovationspreis im Hessische Landesmuseum Darmstadt

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